Vor wenigen Tagen hat Nadine bereits über unseren deutlichen 5:1-Heimsieg gegen die SG Probstei II in der Bezirksklasse B berichtet. Mit diesem Erfolg haben wir uns an die Tabellenspitze gesetzt. Was dabei vielleicht nicht ganz so im Fokus stand: Diese Führung ist uns inzwischen nur noch schwer zu nehmen.
Ein letzter Stolperstein – aber nur auf dem Papier
Ganz ausschließen lässt sich im Sport natürlich nichts. Rein theoretisch gibt es noch eine Möglichkeit, dass wir am letzten Spieltag doch noch von Platz eins verdrängt werden. Dafür müsste allerdings einiges zusammenkommen. Konkret würde das bedeuten, dass wir zu unserem abschließenden Spiel gegen BFF Neumünster gar nicht erst antreten.
Der Grund dafür liegt in der Punktevergabe in der Bezirksklass B. Für einen Sieg gibt es drei Punkte, für ein Unentschieden zwei. Selbst bei einer Niederlage nimmt man noch einen Punkt mit. Nur wer nicht antritt, geht komplett leer aus. Diese Regel soll sicherstellen, dass Spiele möglichst stattfinden – auch dann, wenn eine Mannschaft nicht in Komplettbesetzung antreten kann.
Für uns ergibt sich daraus eine klare Ausgangslage: Sobald wir am 24. April 2026 mit mindestens drei Spielerinnen oder Spielern antreten, ist uns der erste Platz sicher. Damit würden wir die Bezirksklasse B gewinnen. Selbst bei einem sportlich durchwachsenen Ergebnis blieben wir an der Spitze.
Sollte es wider Erwarten doch zu einem Nichtantritt kommen, würden wir ohne Punkt bleiben. In diesem Fall hätten der VSF Flintbek II und der SC Agon Neumünster IV noch die Chance, an uns vorbeizuziehen. Dafür müssten beide Teams allerdings deutliche Siege einfahren – konkret mit mindestens 4,0:2,0 beziehungsweise 4,5:1,5.
Wer sich vor dem letzten Spieltag noch einmal einen Überblick über die aktuelle Tabelle verschaffen möchte, findet alle Informationen auf der Webseite des Schachverbands Schleswig-Holstein.
Unterm Strich spricht jedoch alles dafür, dass wir die Saison auf Platz eins beenden. Es wäre schon eine große Überraschung, wenn wir es nicht schaffen sollten, am 24. April mit mindestens drei Spielerinnen oder Spielern in Neumünster anzutreten. Und falls doch alles anders kommt, gibt es zumindest schon einen Verantwortlichen: den Autor dieser Zeilen, der mit diesem Beitrag das Übel heraufbeschwört.
